Eigentlich wollte ich im Blog keine Posts verfassen über die Dinge im (Welt-) Geschehen, die mich täglich so aufregen, denn dann würde ich ja gar nicht mehr fertig werden mit tippen und euch ganz gehörig nerven.
Aber das muss sein, denn ich bin immer noch nicht fertig mit Kopfschütteln.
Bei den olympischen Winterspielen ist eine slovenische Langläuferin beim Aufwärmen schwer gestürzt und sich auf der offensichtlich ungesicherten Strecke schwer verletzt. 4 Rippen sind gebrochen und sie hat einen Lungefellriss.
Das ist tragisch genug.
Weiter geht's: Die Dame fuhr damit die Qualifikation und das Rennen und gewann Bronze. Auf'S Podest musste man sie mehr oder weniger schleppen
Kopfschütteln. Wie kann man nur so unvernünftig und leichtsinnig sein Leben und seine Gesundheit auf's Spiel setzen? Da hat eindeutig jemand seine Prioritäten falsch gesetzt.
Aber hier kommt der absolute Knaller:
Dafür bekam die Dame einen Orden und hier ist die Begründung:
"Sie hat gezeigt, welcher Kampfgeist und Stehvermögen möglich und notwendig sind, um ein Sportziel zu erreichen. Es ist ein einmaliger Erfolg für den ganzen slowenischen Sport", sagte Staatspräsident Danilo Türk nach dem Kabinettsbeschluss, ihr den goldenen Staatsorden für besondere Verdienste ihres Heimatlandes zu verleihen. Sie sei ein "Vorbild der jungen Generationen".
DAS soll ein Vorbild sein? Nach einem Unfall statt vernünftigerweise zu einem Arzt zu gehen und die notwendige Behandlung zu bekommen und sich dann auszukurieren damit keine Schäden zurückbleiben seinem Körper Höchstleistungen abzuverlangen und sein Leben zu riskieren ist neuerdings die gute Idee und das alles für die berühmten 15 Minuten Ruhm?
Ich versteh's nicht, vielleicht kann's mir jemand erklären...