Da ist es, dieses nette, beruhigende Geräusch einer arbeitenden Waschmaschine. Das Geräusch, das dir sagt "du kannst gerade quasi nix für die Wäsche tun, trink doch einen Kaffee".
Wäre da nicht der Haken, dass ich so viel Kaffee gar nicht trinken kann, nein, nicht einmal ich.
Da stellt sich die Frage: Woher kommt die ganze Wäsche?
Ich habe mal kurz überlegt, wie das früher war, als ich noch jung, wild und WG-bewohnend war. Da brachte ich es pro Woche auf etwa eine Maschine Wäsche und war echt froh, dass meine Freundin, mit der ich zusammen wohnte und ich die Ladungen immer zusammen geschmissen haben, weil es sonst Jahrhunderte gedauert hätte bis eine ganze Maschine dunkle 30° Wäsche voll gewesen wäre und ich außerdem in Zugzwang gekommen wäre, was ich anziehen soll.
Dann hab ich mir eine Familie zugelegt. Eine ganz wunderbare Familie. Und eine eigene Wohnung mit einer Waschmaschine ganz für mich alleine.
Wenn man nun weiter von 1 Maschine pro Person und Woche ausgeht, sollte das 4 Maschinen pro Woche ausmachen. Sicher, die Kleinen brauchen sehr viel mehr Kleidungsstücke als ich, aber dafür haben diese ja auch nur ein Bruchteil der Größe meiner Zweimannzelte, das sollte es also eigentlich nicht sein. Erstaunlicherweise und zu meinem ewigen Erstaunen geht die Rechnung nicht auf. Wenn es jetzt im Winter "nur" 6 Maschinen sind bin ich ja schon happy. Wo die ganze Wäsche herkommt ist mir nach wie vor ein Rätsel, klar ist nur, sie vermehrt sich schneller als die Inflation nach dem 1. Weltkrieg.
Für sachdienliche Hinweise zur Lösung des Rätsels wäre ich sowie jedeR (ja, es gibt auch Männer die Wäsche waschen)andere Wäscheverantwortliche dankbar ;o)